RAFFAEL - Die Heilige Familie mit dem Lamm von 1504
Zurück Einführung Weiter

Einführung

Baron Heinrich Jakob von Häckel schrieb am 3. Februar 1748 aus Frankfurt an Landgraf Wilhelm VIII. von Hessen-Kassel, daß er „umb daß der Postwagen zu künftigen Montag nicht leer fahren soll“ ein kleines Gemälde von Raffael und einen alten Kupferstich schicken will, „worüber mir ein Gnädiges Gutachten ausbitte, ob das Kupfer nach dem Gemählde, oder das Gemählde nach dem Kupfer gemacht, oder ob keines von beyden sey.“Am 6. Februar 1748 wiederholte er seine Bitte: „Der Raphael ist mit der gestrigen Post abgereist und wird wohl mit diesem Brief zusammen gleich ankommen, ich bitte mir Ew. Hochfürstl. Durchl. Gnädigste Meinung darüber aus.“ Landgraf Wilhelm VIII. antwortete am 10. Februar 1748 wie folgt:
„Ich habe dessen beyde Schreiben ... als das übersandte Gemählde von Raphael und dem Kupffer davon gantz wohl erhalten. Das Stück ist hübsch und artig. Ich vermag ebensowenig als der Freese noch zu bestimmen, ob selbiges nach dem Kupffer oder dieses nach jenem gemacht oder keines von beyden sey. Im gantzen komt es mit einander überein; doch finden sich im kleinen, wann man es durchgehet, bei dem Kupffer viele dinge, so nicht in dem Gemählde sind und in diesem Gegentheils Verschiedenes, so man im Kupffer nicht antrifft. Inmittelst werde es noch genauer examiniren, und sodan beydes auf mein Risico wieder zurücksenden.“
In einem weiteren Brief Wilhelms VIII. vom 25. Februar 1748 heißt es: „Den Raphael habe mit dem General Donop und Freese noch weiter examinirt; Wir können aber mit Uns selbst nicht einig werden, noch etwas gewisses urtheilen; Er kann aber sagen, daß er immer ein sehr schönes und artiges Stück daran besitzet. Ich habe es mit aller Sorgfalt gepacket und ohne mindeste Versehrung wieder zurückgehen lassen, will also nicht zweyffeln, daß es ebenso überkommen wird, und bedanke mich indessen vor die durch dessen Übersendung erwiesene Gefälligkeit.“1 (Abb. 1)

Abbildung 1
Abbildung 1
Zum Vergrößern
bitte anklicken

 

Abbildung 2
Abbildung 2
Zum Vergrößern
bitte anklicken

Kopie nach Raffael, Hl. Familie mit dem Lamm, Staatliche Museen Kassel, Gemäldegalerie Alte Meister, GK 539   Carlo Francesco Rusca (1696-1769), Bildnis Landgraf Wilhelm VIII., Staatliche Museen Kassel, Gemäldegalerie Alte Meister, GK 971

Die Beteiligten an dieser Begutachtung, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht zur Erwerbung des Bildes führte, waren der leidenschaftliche Sammler Wilhelm VIII. (1682-1760), regierende Landgraf zu Hessen-Kassel (Abb. 2), und sein gleichaltriger enger Freund, der in Frankfurt residierende Baron Heinrich Jakob von Häckel (auch 1682-1760), der den Titel eines oesterreichischen Obristwachtmeisters führte. Als wohlhabender Jungeselle hatte er in Frankfurt eine Kunstsammlung angelegt, die bei seinem Tod über 500 Stücke zählte. Bei der Versteigerung dieser Sammlung war der junge Johann Wolfgang Goethe als Käufer einiger Stücke der Sammlung Häckel zugegen.2
Johann Georg von Freese (1701-1775) wurde von Wilhelm VIII. 1744 zum Hofmaler ernannt und war Lehrer des Johann Heinrich Tischbein d.ä., des „Kasseler Tischbein“. Er übte lange Zeit die Funktion des Galerie-Inspektors aus.3 Zu den sachverständigen Kunstberatern des Landgrafen zählte auch der Geheime Rat und Generallieutenant Moritz von Donop, der von Wilhelm VIII. als „Direktor seiner Augenlust“ bezeichnet wurde.4 Nach den Beratungen mit diesen schickte also Landgraf Wilhelm VIII., dessen „Italiener-Sammlung“ zu diesem Zeitpunkt eher einen bescheidenen Umfang hatte, den „Raffael“ mitsamt dem Kupferstich (von Raphael Sadeler II, Kat. Nr. C 1) an Häckel zurück. Dieser schrieb wenige Tage später: „Was aber den Raphael betrifft, so halte (ich) selben zwar vor ein Original, glaube aber, daß vieles hineingemahlet ist.“ Wohl aufgrund dieser eigenen Einschätzung machte Häckel schließlich das Gemälde dem Landgrafen zu Neujahr 1750 zum Geschenk5; dieser bewahrte seinen neuen Besitz wohl zunächst in seinen privaten Gemächern auf, ehe er ihn im September 1751 in sein 1749 angelegtes Galerie-Inventar unter der Nummer 665 eintragen ließ: „Raphael Urbino. Die heilige Familie ins kleine in einem braun verschlossenen Kästgen, vor Ihro Hoheit“ (ohne Maßangaben)6 (Abb. 3). Dies geschah im Zusammenhang mit weiteren italienischen Gemälden, für deren Vermittlung nach Kassel Baron Häckel gesorgt hatte: Unter Nr. 667 findet sich im Inventar von 1749 Antonio Beluccis „Kranker Königssohn“ eingetragen, den Wilhelm VIII. im September 1751 aus der Sammlung des Kurmainzischen Residenten in Frankfurt, Adam Anton Pfeiff ( 1748), für 400 Gulden erworben hatte.7 Zu diesem Zeitpunkt besaß Wilhelm VIII. zwar bereits einige bedeutende Werke der italienischen Barockmalerei (z.B. von Palma Giovane, Guido Reni, Bernardo Cavallino, Alessandro Turchi, Antonio Belucci u.a.), während die italienische Malerei der Hochrenaissance nur durch wenige Gemälde vertreten war, z.B. durch eine Leonardo zugeschriebene „Heilige Familie“ (Replik nach Bernardino Luinis Gemälde in Mailand, Pinacoteca Ambrosiana, von M. von Donop und G. von Freese 1749 in Paris erworben)8 und Correggio, Tizian oder Bassano zugeschriebene Werke (Inv. 1749 Nr. 225-227, 232, 238, 398, 399, 647). Darüber hinaus befanden sich mehrere Raffael zugeschriebene Gemälde bereits vor 1749 in der Sammlung des Landgrafen, z.B. Inv.Nr. 261, Girolamo da Santacroce (Abb. 4)9, der gewisse Anklänge an Raffaels Wandteppich-Kartons aufweist; daher konnte er einen in seinen Augen zweifelhaften Raffael ohne Bedenken an den Absender zurückgehen lassen.

Abbildung 3
Abbildung 3
Zum Vergrößern bitte anklicken
Inventar der Gemäldegalerie Landgraf Wilhelm VIII. von 1749, S. 58

Abbildung 4
Abbildung 4
Zum Vergrößern bitte anklicken
Girolamo da Santacroce (1480/85-1556), Auferweckung des Lazarus,
Staatliche Museen Kassel, Gemäldegalerie Alte Meister, GK 862

Anders verhielt es sich jedoch wenig später, als Wilhelm VIII. im Sommer 1753 die Nachricht erhielt, daß der sächsische Hof ein Werk von der Hand Raffaels, „Christus unter den Schriftgelehrten“, von einem englischen Kunsthändler für 2 500 Dukaten erworben habe. Er schrieb unter dem Datum des 12. Juni 1753: „ich wollte, daß der Engelländer zu Dresden sein Stück von Raffael hierhergebracht hätte. Der Preyss ist zwar sehr hoch, wenn es aber so schön und guth ist, es wäre da auch noch über hinausgekommen.“10 Dieses Interesse bekundete der Landgraf zu der Zeit, als Kurfürst August III. von Sachsen die Verhandlungen über den Ankauf der „Sixtinischen Madonna“ Raffaels mit den Mönchen von S. Sisto in Piacenza bereits abgeschlossen hatte, wobei es um einen Preis von 25 000 Scudi ging.11
Nun konnte Landgraf Wilhelm VIII. sicher nicht mit dem Kurfürsten August III. und König von Polen, den Friedrich II. der Große der Preistreiberei bezichtigt hatte12, in Konkurrenz treten; dazu waren seine Ankaufsmittel denn doch zu begrenzt. Er gehörte bis ans Ende seiner Sammeltätigkeit im Jahr 1756 auch nicht zu den vom Glück begünstigten Besitzer einer authentischen Arbeit von Raffaels Hand; diese Rolle kam dem Kurfürsten Johann Wilhelm von der Pfalz, „Jan Wellem“ (1658-1716) zu, der 1691 durch seine Heirat mit der Tochter des Großherzogs Cosimo III. de’ Medici, Anna Maria Ludovica, in den Besitz der „Heiligen Familie Canigiani“ kam, die auch nach dem Tod Jan Wellems 1716 und der Rückkehr seiner Witwe nach Florenz in der „Galerie Electorale“ in Düsseldorf verblieb und erst 1806 nach München überführt wurde. 13
Bereits um 1661/62 war die „Madonna im Grünen“ (Madonna del Belvedere) in den Besitz des Erzherzogs Ferdinand Karl von Oesterreich auf habsburgischen Boden nach Innsbruck gelangt; Ferdinand Karl war seit 1642 mit seiner Base Anna de’ Medici verheiratet.14
Geht man zeitlich noch weiter zurück, so kann man feststellen, so kann man feststellen, daß der erste „Raffael-Besitzer“ auf deutschem Boden kein Geringerer als Albrecht Dürer (1471-1528), der größte deutsche Maler, Zeichner und Kupferstecher der Renaissance. Er hatte um 1510-15 sein Selbstporträt an Raffael geschickt15 und erhielt von diesem 1515 die berühmte Rötelzeichnung „Aktstudien zweier Männer“ (für die Schlacht von Ostia in der Sala dell’Incendio) geschenkt. Dürer vermerkte voll Stolz auf Raffaels Blatt: „Raffahell de Urbin der so hoch peim/pobst geacht ist gewest hat der hat/dyse nackette bild gemacht Und hat/sy dem albrecht dürer gen nornberg/geschickt Im sein hand zu weisen.“16
Bekanntermaßen gelangten die weiteren heute in den Galerien von Berlin und München befindlichen Madonnenbilder Raffaels erst im 19. Jahrhundert nach Preußen und Bayern: 1819 erwarb Kronprinz Ludwig von Bayern die „Madonna della Tenda“, 1821 gelangte mit der Sammlung Solly die gleichnamige Madonna in die Sammlungen Friedrich Wilhelm III. nach Berlin, 1827 die „Madonna Colonna“, 1829 die „Maria mit den Heiligen Hieronymus und Franziskus“, im gleichen Jahr erwarb Ludwig I. die „Madonna Tempi“. 1842 wurde die „Madonna Diotalevi“ aus Rimini, 1854 aus Neapel die „Madonna Terranuova“ für Berlin erworben. Fürstliche Sammlerlust drückte sich so auch noch im 19. Jahrhundert aus, nachdem Raffael nun seit Johann Joachim Winckelmann und Johann Wolfgang Goethe, d.h. nach der Erwerbung der „Sixtinischen Madonna“, in den Rang des allgemeingültige künstlerische Maßstäbe setzenden Malers erhoben worden war. Dresden, Berlin und München wurden zu Pilgerstätten der Raffael-Verehrer; auf Kassel fiel - dank der Initiative des Barons von Häckel - leider nur ein milder Abglanz der Kunst des „Göttlichen“. Die Nachfolger des Landgrafen Wilhelms VIII., Landgraf Friedrich II. (reg. 1760-1785), Wilhelm IX. (reg. 1785-1821, seit 1803 Kurfürst Wilhelm I.) und Kurfürst Wilhelm II. (reg. 1821-1831/1847) erwarben zwar noch einzelne Gemälde, traten jedoch im Hinblick auf die überragende Sammlerpersönlichkeit Wilhelms VIII. weit in dessen Schatten. Irgendein Interesse für den Erwerb italienischer Renaissance-Meister oder gar eines Raffaels läßt sich aus den erhaltenen Unterlagen und Dokumenten nicht belegen.17
Eine gewisse - eher kleine - Chance für die Direktion der „Königlichen Gemälde-Galerie zu Cassel“, in den Besitz eines bedeutenden, frühen Altarbildes Raffaels zu gelangen, bestand vielleicht in den Jahren von 1892 bis 1909, oder darüber hinaus sogar noch bis 1924. Denn im Jahr 1892 erwarb der in Kassel geborene Industrielle und Kunstsammler Ludwig Mond (Kassel 1893-1990 London), der mit seiner 1873 in Winnington (Northwich) gegründeten Ammoniaksoda-Fabrik zu großem Wohlstand gelangt war, das große Altarbild der „Kreuzigung Gavari“ (heute London, National Gallery Nr. 3943) aus der Sammlung des Earl of Dudley.18 Bereits 1890 hatte er seiner Vaterstadt Kassel die bedeutende Summe von 100.000 Mark für soziale Einrichtungen gestiftet; in seinem Testament von 1909 bedachte er Kassel nochmals mit 400.000 Mark. 1905 machte er Lucas Cranachs „Reisealtärchen“ der Kasseler Galerie zum Geschenk, ein Werk mit direktem Bezug auf Landgraf Wilhelm II. von Hessen und seine Gemahlin Anna von Mecklenburg.19 Erst 1924 gelangte Raffaels „Kreuzigung Gavari“, gemalt um 1503 für die Kirche S. Domenico in Città di Castello, in die Londoner National Gallery; so ging diese Chance leider an Kassel und seiner Galerie vorüber.

Das Nachleben der „Heiligen Familie mit dem Lamm“ in Frankfurt am Main

Ein „Heiligtum“ besonderer Art bildete das „Morgenstern’sche Miniaturcabinet“, das in seinem Zentrum eine kleine Kopie nach Raffaels „Heiliger Familie mit dem Lamm“ zeigt (Farbtafel I). Um 1800 wurden drei solcher Altärchen von dem Frankfurter Maler und Restaurator Johann L. E. Morgenstern (1738-1819) geschreinert, die zahlreiche kleinformatige präfabrizierte Bildträger enthielten, die für gemalte Kopien von Gemälden bestimmt waren, die die Restaurierungswerkstatt der Morgensterns passiert hatten. „Die Kabinette dienten der Familie Morgenstern zum privaten Gebrauch der Erinnerung an Kunstwerke, die durch ihre Hände gegangen waren, aber auch als Werbemittel. Sie konnten sie potentiellen Kunden als anschauliche Beweise ihrer Restauratorenkunst vorzeigen.“20
Die Kopie nach Raffael malte Johann Friedrich Morgenstern (1777-1844), der Sohn Johann Ludwig Ernst Morgensterns, im Jahr 1843.21 Sie gibt Raffaels Komposition in der Figurengruppe, in den Pflanzen im Vordergrund und in der Landschaft recht genau wieder; lediglich die Bäume hinter dem Hl. Joseph sind sehr frei nachempfunden und finden keine Entsprechung in den erhaltenen Exemplaren. Wenn man auch zunächst an das Kasseler Gemälde denkt, das sich ja 1748/49 in Frankfurt befand und dort wiederum durch einen Maler wie etwa Justus Juncker (Mainz 1703-1767 Frankfurt), den der Baron Häckel selbst 1753 dem Landgrafen zum Kopieren empfohlen hatte22, hätte kopiert werden können, so spricht doch das Fehlen des „Baums im Rücken Josephs“ auf dem Kasseler Bild gegen eine solche Annahme.
Das Datum 1843 auf der Rückseite der Morgenstern’schen Kopie läßt hingegen vermuten, daß die Kenntnis der Komposition durch die 1842 erfolgte Publikation des Exemplars in der Sammlung der Grafen Castelbarco in Mailand vermittelt wurde.23 Damit ist allerdings nicht erklärt, wie die weitgehende farbige Übereinstimmung mit den bekannten Exemplaren zustandekam. Ein Aufenthalt in Mailand oder Paris, wo sich zu seiner Zeit Exemplare der Komposition mit einem Baum im Rücken Josephs befanden, ist für Morgenstern nicht nachzuweisen; seine farbig delikate Miniaturkopie spricht jedenfalls dafür, daß sich auf dem sehr lebhaften Frankfurter Kunstmarkt (oder bei den Frankfurter Sammlern)24 eine - ältere oder auch neuere - Kopie des bekannten Bildthemas befand, die womöglich durch J. F. Morgenstern um 1843 restauriert wurde. Als „ricordo“, als Erinnerung an diese berufliche Tätigkeit malte Morgenstern seine Kopie und fügte sie an zentraler Stelle in das „Morgenstern’sche Miniaturcabinet I“ ein. „Er wollte ... sich mit den ‘Kunstheiligen’ Raffael und Dürer (Mittelbild des Cabinets III) zu der nazarenischen Kunstlehre und ihren Vorbildern bekennen“, die 1843 „nicht mehr avantgardistische Forderung, sondern längst bildungsbürgerliches Allgemeingut geworden war.“25
Wie wir sehen, war Raffaels Komposition, die vom 16. bis ins 18. Jahrhundert in Italien in zahlreichen Kopien verbreitet war, auch in Deutschland seit der Mitte des 18. Jahrhunderts durch die Kasseler Kopie und in Frankfurt um die Mitte des 19. Jahrhunderts durch die Kopie nach einer (älteren) Kopie bekannt. Wie Raffaels ursprüngliche Komposition, die den Anlaß zu allen diesen Nachschöpfungen gab, aussah, davon soll im nun folgenden Teil die Rede sein.

Farbtafel I
Farbtafel I
Zum Vergrößern bitte anklicken
J. L. E. Morgenstern und J. E. Morgenstern, Das Morgenstern’sche
Miniaturenkabinett I (Mittelteil) Historisches Museum Frankfurt, B 81:12

 


Anmerkungen

1Zitiert nach Alhard von Drach, Mittheilungen aus dem Briefwechsel des Landgrafen Wilhelm VIII. mit dem Baron Häckel, betr. Gemäldeerwerbungen für die Kasseler Galerie, in: Hessenland, Zeitschrift für hessische Geschichte und Literatur, 5. Jg. 1891, S. 4 und S. 18-19
2W. von Both - H. Vogel, 1964, S. 134 ff.
3G. Gronau, → Freese, in: Thieme-Becker Künstlerlexikon, Bd. 12, Leipzig 1916, S. 410; G. Gronau - E. Herzog, 1969, S. 20
4A. von Drach, 1891, S. 18; W. von Both - H. Vogel, 1964, S. 136
5A. von Drach, 1891, S. 19, Anm. *
6„Haupt-Catalogus von Seiner Hochfürstl. Durchlaucht Herren Landgrafen Wilhelm zu Hessen sämtlichen Schildereyen, und Portraits. Ano 1749“
- vgl. G. Gronau - E. Herzog, 1969, S. 26
7J. M. Lehmann, 1980, S. 40
8J. M. Lehmann, 1986, S. 11, Anm. 12
9J. M. Lehmann, 1980, S. 239; weitere Raffael zugeschriebene, auch schon als Kopien bezeichnete Gemälde im Inventar von 1749 uner der Nr. 180, 221, 256 (Kopie nach dem „Hl. Michael“ im Louvre), 416, 417, 445
10G. Gronau - E. Herzog, 1969, S. 36 - In den Dresdener Inventaren (Guarienti 1747-1750, M. Oesterreich 1754 und folgende) ist ein Gemälde dieses Sujets von Raffael oder aus der Raffael-Schule nicht nachweisbar (frdl. Mitt. von Dr. Gregor J. M. Weber, Staatl. Kunstsammlungen Dresden)
11M. Putscher, 1955, S. 148-149, Anm. 271-272a; Ausst. Kat. Dresden 1983, S. 8-9
12M. Putscher, 1955, S. 148, Anm. 272
13Katalog der Galerie der Churfürstl. Residenz zu Düsseldorf, 1719, N. 332; Ausst. Kat. München 1983, S. 12-14; Ausst. Kat. Florenz 1984, S. 209, Anm. 29
14Kunsthist. Museum Wien, Verzeichnis der Gemälde, Wien 1973, S. XII, 139; Ausst. Kat. Florenz 1984, S. 209, Anm. 27, 28
15F. Anzelewsky, Albrecht Dürer, Landshut 1991, S. 229, Nr. 117 V
16E. Knab - E. Mitsch - K. Oberhuber, 1983, S. 605, Nr. 504 *
17vgl. O. Eisenmann, Kat. der Kgl. Gemäldegalerie zu Cassel, 1888, S. XI-LXXI; G. Gronau - E. Herzog, 1969, S. 40-58
18C. Gould, National Gallery Catalogues, The Sixteenth Century Italian Schools, London 1975, S. 222-223 - Der Große Brockhaus, Bd. 12, Leipzig 1932, S. 687
19A. Schneckenberger-Broschek, Staatl. Kunstsammlungen Kassel, Die altdeutsche Malerei, Kassel 1982, S. 62 - Hessische Allgemeine (Kassel), 8. 3. 1969 - J. P. Richter, The Mond Collection, London 1910, Bd. II, S. 512-532
20Kat. Bürgerliche Sammlungen in Frankfurt 1700-1830, Hist. Museum Frankfurt 1988, S. 123 mit Farbtafel
21Beschriftung auf der Rückseite: J. F. Morgenstern 1843. Eichenholz, ca. 20 x 15 cm; Inv.Nr. B 81:12,36 (Frdl. Mitt. von Dr. Kurt Wettengl, Historisches Museum Frankfurt/M.)
22G. Gronau - E. Herzog, 1969, S. 36
23G. Vallardi, 1842, passim
24Kat. Frankfurt 1988, passim
25Kat. Frankfurt 1988, S. 124

Zurück Einführung Weiter
Vorwort Zum Anfang Raffaels „Heilige Familie mit dem Lamm“
Bilderfindung und Realisierung